Weisheiten - der Netz-Weise Blog

Hier finden Sie Tipps und Tricks für vor, während und nach der Schulung.

MDT: Sysprep und Catpure zeigt das Register "Capture Image" nicht an und der Task schlägt fehl

Das Microsoft Deyployment Toolkit 2013 hat in der aktuellen Version 8443 einen Bug, der die Tasksequenz "Sysprep and Capture" funtionsunfähig macht. Leider hat Microsoft den Bug bisher nicht durch eine aktualisierte Version bereinigt. Man kann sich aber schnell selbst behelfen, denn es handelt sich um fehlerhaften VBS-Code in der Datei ZTIUtility.vbs im Ordner Scripts im Root des Deployment-Shares. Ersetzen Sie in Zeile 3327 den Code 

If (oTS.SelectSingleNode("//step[@type='BDD_InstallOS']") is nothing) and (oTS.SelectSingleNode("//step[@type='BDD_UpgradeOS']") is nothing) then

durch

if (oTS.SelectSingleNode("//step[@type='BDD_InstallOS' and @disable='false']") is nothing) and (oTS.SelectSingleNode("//step[@type='BDD_UpgradeOS' and @disable='false']") is nothing) then

Danach sollte die Tasksequenz problemlos durchlaufen.

Links
https://community.spiceworks.com/topic/1924854-mdt-8443-sysprep-capture-task-not-working
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Sichere Kennwörter in Powershell generieren, jetzt mit dem .NET Framework

In meinem Blogeintrag Zufällige (Komplexe) Kennwörter erzeugen mit Powershell vom 23.04 habe ich gezeigt, wie man komplexe Kennwörter mit Powershell generieren kann, indem man zufällige Zeichen mit Get-Random erzeugt. Aber es geht auch einfacher, denn das .NET-Framework bietet bereits eine fertige statische Methode zum generieren von Kennwörtern, die man in Powershell nur noch laden muß. Die Methode heißt GeneratePassword und befindet sich in der [System.Web]-Assembly. Die Assembly ist in Powershell allerdings nicht standardmäßig geladen. Dies kann man mit dem Cmdlet Add-Type erledigen: 

Add-Type -AssemblyName System.web

Nun können Sie die Methode GeneratePassword aus der Klasse [System.Web.Security.Membership] aufrufen. Der Aufruf erfolgt über [Klasse]::Methodenname(Parameter):

[System.Web.Security.Membership]::GeneratePassword(10,3)

Die beiden Parameter 10 und 3 bestimmen die Anzahl der Zeichen sowie die nicht-Alphanumerischen Zeichen, die das Kennwort enthalten muß. 

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Inaktive Benutzer oder Computer mit Powershell finden und deaktivieren

Das Cmdlet Search-ADAccount ist das Schweizer Messer des AD-Administrators. Es zeigt gesperrte Konten genauso an wie deaktiviert Konten, ablaufende Konten und Konten, deren Kennwort niemals abläuft. Der vielleicht hilfreichste Parameter ist aber -AccountInactive, der Konten anzeigt, die sich schon lange nicht mehr in der Domäne angemeldet haben. Grundsätzlich kann man dieses auch mit Get-ADUser und Get-ADComputer lösen, aber das ist aufwändiger und außerdem muß man auch darauf achten, welches AD-Attribut man auswertet, denn es gibt mehrere Eigenschaften, die die letzte Anmeldung speichern, aber nicht alle sind gleich gut geeignet. Eine gute Auflistung der Attribute und deren Unterschiede finden Sie im Technet-Wiki

Um inaktive Konten anzuzeigen, nutzen Sie einfach

Search-ADAccount -AccountInactive

Der Parameter findet sowohl Benutzer- als auch Computerkonten, die sich seit 60 Tagen nicht mehr angemeldet haben. Wenn Sie nur Benutzer suchen, verwenden Sie den Parameter -Usersonly, wenn Sie die Zeitspanne angeben wollen, benutzen Sie den Parameter Timespan, gefolgt von den Tagen seit dem letzten Login:

Search-ADAccount -AccountInactive -TimeSpan 90 -UsersOnly

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Einen Secure String oder ein PSCredential-Objekt wieder in ein Klartextkennwort umwandeln

In Powershell ist es oft  notwendig, einen Secure-String zu erzeugen. SecureStrings werden z.B. zum Erstellen eines AD-Benutzers verwendet, oder für alle möglichen Arten von Anmeldeinformationen. Das Geheimnis eines SecureStrings besteht darin, dass er über die Microsoft DPAPI (Data Protection API) durch das Konto des Benutzers geschützt ist, der den SecureString erzeugt hat. Dadurch kann nur er auf das Kennwort des SecureStrings zugreifen. 

Manchmal gibt es aber die Situation, in der man das Kennwort eines Securestrings gerne wieder im Klartext hätte. Als Beispiel dafür soll Read-Host herhalten, das Benutzereingaben von der Konsole liest. Ruf man Read-Host mit dem Parameter -Prompt auf, kann man den Benutzer zu einer Eingabe auffordern: 

$Password = Read-Host -Prompt "Bitte geben Sie ein Kennwort ein"

Das Kennwort wird als String in der Variablen $Password gespeichert. Leider wird das Kennwort aber bei der Eingabe im Klartext angezeigt. Das kann man über den Parameter -AsSecurestring verhindern. Dadurch wird die Eingabe in einen SecureString konvertiert und die Eingabe wird durch das * maskiert:

$Password = Read-Host -Prompt "Bitte geben Sie ein Kennwort ein" -AsSecureString
Bitte geben Sie ein Kennwort ein: ********

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Datums- und Zeitwerte Kulturunabhängig speichern

Wenn Sie Datums- und Zeitwerte speichern, gibt es ein ISO-Format, das Kulturunabhängig funktioniert. Es hat folgende Form:

yyyy-MM-dd HH:mm:ss (Jahr 4-stellig, Monat 2-stellig, Tag 2-stellig, Stunden im 24-Stunden Format, Minuten und Sekunden 2-stellig)

Sie können das Datumsformat mit Powershell im ISO-Format angeben, indem Sie den Format-Parameter verwenden: 

Get-Date -Format 'yyyy-MM-dd HH:mm:ss'
2017-04-17 22:31:30

Speichern Sie das Datum in einer Variablen, erstellen Sie ein Datetime-Objekt. Der-Format-Befehl hat auf das Datetime-Objekt keine Auswirkungen, sondern bezieht sich nur auf die Ausgabe. Sie können das Datum also auch folgendermaßen Kulturunabhängig erzeugen:

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Windows Server 2016 Startmenü findet keine Programm

Wie man viele Probleme mit dem Windows 10 Startmenü lösen kann, habe ich im Artikel "Suchen im Windows 10 Startmenü findet keine installierten Programme" bereits beschrieben. Leider tritt ein ähnliches Problem auch bei Windows Server 2016 auf, was das Startmenü ziemlich ad-absurdum führt. Mein erster Tipp hierzu: Verwenden Sie die Kachelanzeige, um häufig verwendete Programm einfach zu hinterlegen. 

Das eigentliche Problem der Suche im Startmenü unter Windows Server 2016 besteht darin, dass das Startmenü in Windows jetzt als Datenbank implementiert ist. Die Programme im Menü werden indexiert und in der Datenbank abgelegt. Der Zugriff findet dann über Cortana statt. Auf dem Windows Server 2016 hat Microsoft aber den Suchdienst deaktiviert, der die Suche durch die Datenbank erst ermöglicht. Nach langem Recherchieren habe ich einen Thread gefunden, der das Problem und die Lösung beschreibt. beschreibt. Ein Microsoft-Mitarbeiter hierzu:

The “Windows Search” service is set to ‘Disabled’ by default on Windows Server 2016. This is because indexing of the volumes can negatively impact / break server scenarios, such as Cluster Shared Volumes (CSV) and running Remote Desktop Session Host (RDSH) with multiple simultaneous sessions. The side effect of the Windows Search service being disabled is that using Cortana with Start Menu searches has a degraded experience.

Windows Server is optimized to ensure server scenarios are rock solid, which may include trade-off's over shell user experience. If you plan to use Windows Server 2016 as your client desktop machine, you could re-enable the Windows Search service.

Sie können das Problem mit dem Startmenü also einfach beheben, indem Sie die Dienstkonfiguration gehen und den Suchdienst starten oder einfach folgendes Powershell-Kommando verwenden:

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VLAN-Tagging ab Windows Server 2012 einrichten (am Beispiel HP Proliant Microserver Gen8)

Was ist VLAN-Tagging überhaupt?

(Update: Eine sehr detailllierte Beschreibung zum Thema VLAN-Tagging habe ich bei Altaro gefunden: How to Set up VLANs in Hyper-V)

VLANs oder virtuelle LANs werden benutzt, um Switche zu segmentieren. Mit Hilfe eines VLANs kann man die Ports eines Switches, die normalerweise alle direkt miteinander kommunizieren, in getrennte Bereiche aufteilen. Man macht also aus einem Switch "mehrere" Switche. Das VLAN-Tagging innerhalb eines einzelnen physikalischen Switches passiert vollständig Switch-intern. Datenpakete, die den Switch verlassen, verhalten sich wie völlig normale Netzwerkpakete. Ein Switch kann bis zu 4096 VLANs verwalten. 

VLANs können auch über mehrer Switche hinweg konfiguriert werden. Das ist vor allem im Umfeld größerer Netze wichtig, wo z.B. Rechner unterschiedlicher Etagen sich im gleichen Netzwerk befinden sollen. Hierfür benötigt man VLAN-Tagging. Beim VLAN-Tagging wird auf einem Switch auf einem oder mehreren Ports VLAN-Trunking eingerichtet. Beim Trunking werden die ausgehenden Datenpakete mit einer VLAN-ID versehen, die ein Datenpaket einem bestimmten VLAN zuordnet. Ein Trunk-Port kann sich auch in mehr als einem VLAN befinden. Dadurch kann ein dedizierter Port zwischen zwei Switches bestimmt werden, über den die Switche die Datenpakete eines oder mehrer VLANs direkt austauschen können. Das entspricht einem Uplink zwischen zwei Switches, wobei jedes ausgehende Datenpaket genau einem VLAN zugeordnet ist. Da die aus einem Switch augehenden Datenpakete einen Marker für das jeweilige Zielnetzwerk enthalten, spricht man auch von einem getaggten VLAN. 

Solange man nur einen Switch mit VLANs segmentiert, hat man grundsätzlich Clientseitig keinerlei Probleme, da der Switch die Zuordnung der Datenpakete durchführt. Sobald man mit getaggten VLANs arbeitet, muß der Client wissen, für welches VLAN er Daten annehmen soll. Das kann man direkt in den Einstellungen der Netzwerkkarte vornehmen. Das entsprechende Feld heißt "VLAN ID". Außerdem muß die Unterstützung für VLANs aktiviert sein. Dieses Feld heißt z.B. "Priority & VLAN". 

Man kann eine Netzwerkkarte aber auch wie einen Trunk-Port einrichten, so dass sie die Daten von mehrern VLANs annimmt. Während das vor Windows Server 2012 über herstellerspezifische Tools wie die Broadcom Advanced Control Suite ( z.B. beim HP Proliant Microserver Gen8) ging, verwendet man dazu ab Server 2012 das NIC-Teaming. Tatsächlich hat die von HP zur Verfügung gestellte BACS das Teaming-Feature gar nicht mehr verfügbar, und wenn man die etwas aktuellere Version von Broadcom verwendet, schlägt das Einrichten der getaggten VLANs einfach fehl. 

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DHCP-Server migrieren mit Powershell

Ich stand am Wochenende vor der Aufgabe, unseren Fileserver zu migrieren, der auch als DHCP-Server fungiert. Anstatt alle Scopes neu anzulegen, habe ich mit Powershell eine sehr einfache Möglichkeit gefunden, alle DHCP-Scopes, Leases und Einstellungen auf einen Rutsch zu migrieren. Alles, was dafür getan werden muß, ist die DHCP-Einstellungen per 

Export-DHCPServer -File <Export.xml>

zu exportieren. Die Konfiguration wird in eine XML-Datei exportiert und kann auf dem Zielserver einfach über 

Import-DHCPServer -File <Export.xml> 

wieder importiert werden. 

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Zufällige (Komplexe) Kennwörter erzeugen mit Powershell

Update: Eine Version mit Hilfe des .NET-Frameworks finden Sie im Artikel Sichere Kennwörter in Powershell generieren, jetzt mit dem .NET Framework

Kennwörter braucht man in Skripten an allen Ecken und Enden, speziell dann, wenn man Benutzer erstellen möchten. Bei einer größeren Anzahl von Konten kann da ein Skript ganz hilfreich sein, dass zufällige Kennwörter generiert. Das ist mit Powershell relativ einfach gemacht. Alles, was man benötigt, ist eine Funktionalität zum Erstellen von Zufallswerten und die Möglichkeit, Zahlen in Buchstaben umzuwandeln. Das Cmdlet Get-Random liefert Zufallszahlen zurück:

Get-Random -Min 10 -Max 100

Die vollständige Auflistung der Funktionen Get-Random können Sie in der Powershell-Hilfe nachlesen. Für uns interessant ist der Parameter -Inputobject, über den man Get-Random ein Array mit Werten übergeben kann, aus denen der Zielwert gewählt wird. 

$ZufallsListe = 65..90
$Zufallszahl = Get-Random -InputObject $Zufallsliste

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Mit [ValidateScript()] Powershell-Parameter prüfen und eine benutzerdefinierte Fehlermeldung ausgeben

Powershell stellt mit den Validate-Schlüsselwörtern eine großartige Möglichkeit zur Verfügung, Benutzereingaben in Skripten zu prüfen, und den Code dabei übersichtlich zu halten. Hierfür stehen diverse [Validate]-Attribute zur Verfügung. Folgendes Beispiel prüft z.B. ob ein Parameter sich innerhalb eines bestimmten Wertebereichs befindet:

param(
   [ValidateRange(1,6)]
   [int]$Wuerfelergebnis
)

Rufen Sie den Parameter jetzt z.B. mit 7 auf, erhalten Sie folgende Meldung und das Skript bricht ab:

test : Das Argument für den Parameter "Wuerfelergebnis" kann nicht überprüft werden. Das 7-Argument ist größer als der maximal zulässige Bereich von 6. Geben Sie ein Argument an, das kleiner oder gleich 6
ist, und führen Sie dann den Befehl erneut aus.

Es gibt eine ganze Reihe von Validierungs-Attributen. Eine vollständige Auflistung finden Sie, wenn Sie in der Powershell 

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Suchen im Windows 10 Startmenü findet keine installierten Programme

Update: Ein Artikel zur Aktivierung der Suche unter Windows Server 2016 finden Sie hier: https://www.netz-weise-it.training/weisheiten/tipps/item/397-windows-server-2016-startmenue-findet-keine-programm.html

Wenn Sie Windows 10 installiert haben und sich regelmässig darüber ärgern, dass die Suche installierte Desktop-Programme nicht findet, hier 2 Tipps, die helfen. Achten Sie darauf, dass Sie für beide Aktionen Administrator-Rechte benötigen. 

Tipp 1 - Installieren Sie die Cortana-App neu

Anscheinend hat die Cortana App ein Problem, das sich mit einer Neuinstallation beheben lässt. Öffnen Sie hierfür zuerst ein administratives Powershell-Fenster (rechtklick auf das Powershell-Icon und "Als Administrator ausführen" wählen. 

Als nächstes beenden Sie den Windows Explorer. Der von Microsoft vorgesehene Weg führt dazu über einen Rechtsklick bei gedrückt gehaltener Strg+Shift-Taste auf die Taskleiste. Im Kontextmenü erscheint als unterster Punkt "Explorer beenden". 

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Azure Standard VHD Storage verwalten - aktivieren Sie Trim und sparen Sie Geld

Virtuelle Maschinen in Windows Azure speichern Ihre Daten genau wie in Hyper-V in VHD-Dateien. Azure unterstützt dabei allerdings nur das Fixed Size VHD-Format, also weder VHDX noch dynamische Vergrößerung.

Fixed Size VHDs werden bereits bei der Erstellung der VHD mit der Gesamtgröße der Datei angelegt. Erstellen Sie also eine Datei mit 100 GB Größe, nimmt diese auch 100 GB Speicherplatz auf dem Datenträger ein. Damit die Daten auf dem Storage in Azure aber nicht durch Leerdaten zugemüllt werden (und Sie leere Festplatten auch nicht bezahlen müssen, denn die VHDs werden u.a. über den verwendeten Speicherplatz bezahlt), verwaltet der Azure-Storage die VHD-Dateien als Sparse-Daten, was nichts anderes heißt als dass nur die wirklich verwendeten Bereiche der VHD-Datei gespeichert werden. Damit das effizient passieren kann, muss die VM in regelmässigen Abständen der Festplatte (also der VHD) mitteilen, welche Daten wirklich gelöscht wurden - normalerweise entfernen Löschvorgänge nur die Einträge in der Verwaltungsdatei des Dateisystems, bei NTFS die MFT oder Master File Table. Der Datenträger bekommt also gar nicht mit, welche Daten nicht mehr verwendet werden. Spätestens seit SSDs wissen wir, dass es eine gute Idee ist, dem Datenträger ebenfalls mitzuteilen, welche Speicherbereiche gelöscht wurden. Das passiert über den Trim-Befehl, der das Dateisystem mit dem Datenträger abgleicht.

Für in Standard-Storage (nicht auf SSD) abgelegte, manuell verwaltete ("Ungemanagte") Datenträger sollten Sie prüfen, ob Trim aktiviert ist - bei allen andern Varianten wird das automatisch verwaltet. Öffnen Sie hierfür in der Azure-VM eine Kommandozeile und verwenden Sie das File-System-Utility (fsutil.exe) zum prüfen:

fsutilbehavior query DisableDeleteNotify

Wenn fsutil 1 zurück gibt, ist Trim deaktiviert. Zum aktivieren verwenden Sie folgenden Befehl:

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Zertifikate mit Powershell inklusive des privaten Schlüssels als pfx-Datei exportieren

Im letzten Tipp habe ich gezeigt, wie man Zertifikate mit Powershell Base64-kodiert aus dem Zertifikatsspeicher exportieren kann. Wenn man versucht, mit dem Cmdlet Export-Certificate eine pfx-Datei zu erstellen, - die pfx-Datei ist ein Container, der neben dem Zertifikat auch den privaten Schlüssel enthält und tatsächlich eigentlich das PKCS #12-Formate enthält - stellt man allerdings fest, dass das Cmdlet dazu nicht in der Lage ist. Tatsächlich ist es aber kein Problem - man muß nur das richtige Cmdlet verwenden. Denn zum Export als .pfx-Datei verwendet man Export-PFXCertificate. Die Datei muß allerdings mit einem Kennwort gesichert werden, um den privaten Schlüssel zu  sichern:

$pwd = ConvertTo-SecureString -String "geheim" -AsPlainText -Force

Get-ChildItem -Path Cert:\CurrentUser\My\ | Where-Object { $_.subject -eq "cn=NWCertRoot" } |

    Export-PfxCertificate -FilePath $home\NwcertRoot.pfx -Password $pwd 

 

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Zertifikate mit Powershell Base64-kodiert aus dem Zertifikatsspeicher exportieren

Mit Powershell auf den Zertifikatsspeicher zurückzugreifen, ist sehr simpel, denn Powershell stellt für den Zugriff auf Zertifikate einen Powershell-Provider bereit. Durch den Provider ist es möglich, Zertifikate wie Dateien zu behandeln. Der Provider legt hierfür ein "Laufwerk" mit Namen Cert: an. Möchten Sie z.B. die Zertifikate des aktuellen Benutzers sehen, geben Sie ein:

PS C:\Users\Holger> Get-ChildItem -Path Cert:\CurrentUser\My\

PSParentPath: Microsoft.PowerShell.Security\Certificate::CurrentUser\My

Thumbprint                               Subject
----------                               -------
A83FA591D2D909D7465768ED4F7DE4019026F74D CN=Holger
7154EBF108BEB11587B1136B06EC5C24E3E6CAEA CN=NWCertRoot
6C0CEA5EC15CA5E6350CB9E7D02D90C9AA1DEBE3 CN=NwClientCert

Zurückgeliefert wird der eindeutige Thumbprint des Zertifikats, sowie dessen Name. Um ein Zertifikat ins Dateisystem zu exportieren, verwenden Sie das Cmdlet Export-Certificate:

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Office 365 (nicht nur) auf einem RDP-Server installieren

Früher war es sehr einfach, Office auf einem Terminal Server zu installieren. Heutzutage ist die Installation auf einem RDP-Server komplizierter geworden. Nicht aufgrund der Installation, sondern aufgrund der Lizenzbedingungen. Denn ein Office 2016 kann nicht mehr einfach auf einem RDP-Server bereitgestellt werden - wenn es sich nicht um eine Volumenlizenz handelt, funktioniert die Installation zwar, aber danach startet das Office leider mit einer Fehlermeldung. 

Eine Alternative bietet sich an, wenn man Office 365 lizenziert hat. Die Installation ist allerdings wiederum nicht mit dem Aufrufen des Setups getan, da Office 365 eine alterantive Installationsmethode benötigt. Office 365 wird durch das Office Deployment Tool bereitgestellt, dass man bei Microsoft herunterladen kann. 

Die eigentlichen Installationschritte sind recht simpel. Office 365 wird in Form eine App-V Pakets installiert, dass von Microsoft bereitgestellt wird. Das Paket wird direkt bei Microsoft heruntergeladen, man benötigt also keine Installations-CD mehr. Das Herunterladen wird durch das Deployment Tool initialisiert. 

Damit nur die notwendigen Komponenten heruntergeladen werden, kann man dem Deployment-Tool über eine Konfigurations-Datei (Configuration.XML) sagen, welche Teile des Office-Paktes bereitgestellt werden sollen. Die Standarddatei sieht so aus:

<Configuration>
  <Add OfficeClientEdition="32" Channel="Current">
  <Product ID="O365ProPlusRetail">
     <Language ID="en-us" />
  </Product>
  <Product ID="VisioProRetail">
    <Language ID="en-us" />
  </Product>
</Add>
<!-- <Updates Enabled="TRUE" Channel="Current" /> -->
<!-- <Display Level="None" AcceptEULA="TRUE" /> -->
<!-- <Property Name="AUTOACTIVATE" Value="1" /> -->
</Configuration>

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Emails in Exchange per Powershell suchen und löschen

Manchmal steht man vor der Aufgabe, das einzelne mails aus einem Benutzerpostfach gelöscht werden sollen, z.B. weil Sie Schadcode enthalten, oder auch, weil das Postfach geleert werden soll. Mit Hilfe der Exchange-eigenen Cmdlet Search-Mailbox geht das sehr einfach.

Starten Sie die Exchange Management-Shell. Eine Anleitung der Installation der Shell finden Sie im Artikel "Exchange Cmdlet in Powershell nutzen". Achten Sie darauf, dass Sie das Cmdlet "Search-Mailbox" nicht sehen, solange Sie nicht Mitglieder der Rolle "Mailbox Import Export" sind - das gilt sogar dann, wenn Sie als Organisationsadministrator angemeldet sind. Alternativ können Sie das Problem auch umgehen, indem Sie die Exchange-Snapins direkt importieren. 

Anschliessend rufen Sie das Cmdlet Search-Mailbox auf. Der Parameter Identity gibt dabei an, welche Mailbox(en) Sie suchen. Alternativ können Sie die Mailboxen auch per Pipeline an Search-Mailbox übergeben. Mit Hilfe des Parameters -Searchquery geben Sie an, welche Nachrichten gesucht werden. Das Cmdlet verwendet für die Definition der Suchabfragen die KQL (Keyword Query Language). Ein einfaches Beispiel für eine Suche nach dem Begriff "Verrat" in allen mails aller mailboxen sieht so aus: 

Get-Mailbox | Search-Mailbox -SearchQuery 'Verrat' -TargetMailbox 'Administrator' -TargetFolder 'NSA' 

 

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Exchange-Cmdlets in Powershell-Scripten nutzen

Wenn Sie Exchange 2013 oder 2016 per Powershell remote administrieren wollen, ohne sich auf den Exchange-Server per Powershell Remoting zu verbinden, oder wenn Sie Scripte von einer Management-Maschine aus starten wollen, brauchen Sie die Exchange-Snapins. Diese müssen Sie von den Exchange-Quellen nachinstallieren. Um die Installation starten zu können, müssen Sie allerdings eine Reihe von Software-Komponenten installiert haben. Am einfachsten geht dies über den Powershell-Befehl "Enable-WindowsoptionalFeature" auf dem Client bzw. Install-WindowsFeature auf dem Server:

Enable-WindowsOptionalFeature -Name IIS-WebServerRolead,IIS-WebServerManagementTools,IIS-IIS6ManagementCompatibility,IIS-Metabase,IIS-ManagementConsole,IIS-LegacySnapIn

Danach können Sie (für Exchange 2013) einfach über das Setup die automatisiert Installation der Exchange Management-Shell aufrufen:

Setup.exe /Role:ManagementTools /IAcceptExchangeServerLicenseTerms

Für die Installation können Sie einfach das aktuellste Exchange CU (Cumulative Update) nutzen, da das CU die komplette Exchange-Installation beinhaltet. 

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Multifaktor-Authentifzierung (MFA) in Office 365 aktivieren und einsetzen

Mit Office 365 steht Ihnen seit einiger Zeit die Möglichkeit zur Verfügung, eine Multifaktor-Authentifzierung zu aktivieren, um die Sicherheit beim Login zu erhöhen. Was MFA ist, warum man es aktivieren sollte und wie das geht, zeigt Ihnen dieser Artikel.

Was ist MFA?

MFA steht für Multifaktor-Authentifizierung und bezeichnet ein Verfahren, bei dem ein Benutzer sich über mehrere Kritieren identifizieren muß. Klassischerweise identifiziert man sich über eine Kennwort, aber die reine Kenntwortauthentifizierung ist aus verschiedenen Gründen nicht wirklich sicher, denn so ein Kennwort kann z.B. abhanden kommen (jemand hat den Sticker unter der Tastatur gefunden) oder gehackt werden. Das ist vor allem schon deshalb sehr unangenehm, weil Kennwörter aufgrund der Komplexität oft schwer zu merken sind und von vielen Benutzern einfach nur mit einem Zähler versehen werden. Mit Wörterbuchattacken ist es außerdem oft sehr einfach, ein Kennwort innerhalb kurzer Zeit zu hacken. 

Die Idee hinter der Multifaktorauthentifizierung ist nicht neu. Schon Windows 2000 hat die Authentifizierung über Smartcards erlaubt. Mit MFA werden neben dem Geheimnis, das der Benutzer und der Anmeldeserver kennen (das Passwort), weitere Authentifzierungen gefordert. Bei der Smartcard ist das neben der PIN eben die Smartcard, die in den Leser geschoben werden muß. Bei RSA-Tokens ist das ein alle 30 Sekunden neu generierter Zahlencode. Der Vorteil liegt darin, dass die Kenntnis des Kennworts nicht ausreicht, um an die Benutzerdaten zu gelangen. Es wird mind. ein zweiter Faktor benötigt - in den meisten Fällen ein Stück "Hardware" - um die Authentifzierung abzuschließen. So ein Stück Hardware kann dabei prinzipiell alles sein, auch ein spezifisches Geräte. Das macht sich Microsoft z.B. mit Windows Passport zunutze, indem die Authentifizerung mit einer einfachen PIN durchgeführt wird, aber immer an ein spezifisches Geräte gebunden ist. 

Meistens ist so ein Stück Hardware aber teuer. Ein RSA-Token kostet pro Token viel Geld, für Smartcards benötigt man neben der Smartcard auch noch ein Lesegerät. Heutzutage trägt aber fast jeder ein Token freiwillig überall mit sich herum - das Smartphone. Daher ist MFA heutzutage recht erschwinglich geworden. Einmalcodes, wie Sie von RSA-Tokens generiert werden, können nämlich z.B. auch durch die Microsoft Authenticator App generiert werden, die auf allen mobilen Plattformen (Windows Phone, Android, IOS) zur Verfügung steht. Alternativ können Tokens auch per SMS oder Anruf übertragen werden. 

MFA in Office 365 aktivieren

Office 365 unterstützt über die Azure AD Integration seit einiger Zeit auch die MFA per Smartphone. Die Einrichtung hierfür ist recht simpel. Gehen Sie ins Office 365 Admin-Center, wählen Sie unter Users > Active Users einen Benutzer aus, und wählen Sie im Benutzermenü "Manage Multi-factor Authentication". 

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ODBC Datenquellen einrichten - 32 Bit, 64 Bit oder AD?

Viele Anwendungen benötigen zur Verbindung mit einem Datenbankserver eine ODBC-Datenquelle. Eine Datenquelle (oder auch DSN - Data Source Name) ist letztendlich nichts weiter als eine auf dem System hinterlegt Konfiguration, die der Anwendung sagt, wie Sie einen Datenbankserver über die ODBC-Schnittstelle (Open Database Connector) ansprechen kann. 

Wenn Sie auf Ihrem Rechner eine ODBC-Datenquelle konfigurieren wollen, können Sie hierfür einen Assitenten verwenden. Geben Sie dafür im Startmenü / Startbildschirm einfach ODBC ein. Windows sollte Ihnen dann zwei möglichen Konfigurationsprogramme anbieten: ODBC-Datenquellen (32-Bit) und ODBC-Datenquellen (64-Bit).

Welche Datenquelle Sie benötigen, hängt dabei einzig von Ihrer Anwendung ab. Verwenden Sie eine 32-Bit Applikation (wie nach wie vor fast alle Office-Programme), benötigen Sie eine 32-Bit Datenquelle, für eine 64-Bit Applikation benötigen Sie eine 64-Bit Datenquelle. 

Die Unterschiede zwischen 32-und 64 Bit liegen im Detail. Zum einen werden unterschiedliche Treiber verwendet. Zum anderen werden, wenn Sie User- oder System-DSNs (Data Source Name) anlegen, 32-Bit-Schlüssel in der Registry nicht unter Software\ODBC angelegt, sondern unter Software\WOW6432Node\ODBC\. Daher ist wichtig, welchen Assistenten Sie zum Anlegen der Datenquelle verwenden. Beide heißen ODBCAD32.exe, liegen allerdings in unterschiedlichen Ordnern. Um beim Anlegen einer 32-Bit-Datenquelle sicher zu stellen, dass Sie wirklich den richtigen Assitenten verwenden, starten Sie den 32-Bit Assistenten am Besten direkt aus %windir%\SysWow64\odbcad32.exe. 

Diese Registry-Werte können Sie über Gruppenrichtlinien (in den Gruppenrichtlinien-Einstellungen oder Prefrences) direkt wieder importieren und dann verteilen, ohne den Assistenten noch einmal bemühen zu müssen. Navigieren Sie dazu einfach in der Computer- oder Benutzerkonfiguration auf Preferences\Windows Settings\Registry und starten Sie über das Kontextmenü des Schlüssels unter dem Eintrag New den Registry-Wizard. Das setzt allerdings voraus, dass Sie die ODBC-Datenquelle auf dem Computer, auf dem Sie die Gruppenrichtlinie konfigurieren, vorher angelegt haben. 

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Details von GPO-Backups anzeigen mit Powershell

Wenn Sie ein Gruppenrichtlinienbackup erstellen, wird für jede GPO ein eigener Sicherungsordner angelegt. Der Sicherungsordner trägt allerdings nicht den Namen der GPO, sondern es wird für jede Sicherung eine eigene GUID erstellt.

Wenn Sie die Sicherung in der Domäne wiederherstellen möchten, in der Sie die Sicherung angelegt haben, ist das nicht problematisch, da die GPMC Ihnen über "Manage Backups" auf den Container "Group Policy Objects" die Details Ihrer Backups anzeigt. Wenn Sie die Backups allerdings auf eine andere Domäne übertragen wollen, fehlen Ihnen diese Informationen. Vor allem bei umfangreichen Backups hilft dann nur eine gute Dokumenation oder die folgenden beiden Funktionen, die einen Backup-Ordner einlesen und die relevanten Informationen auslesen können.

ConvertFrom-GPVersion konvertiert die 32-Bit Versionsnummern der Computer- bzw. Benutzerkonfiguration in einen dezimalen Versionswert. Sie wird von Get-GPOBackupInfoFromXML verwendet, um die korrekte Version der User-bzw. Computerkonfiguration zu berechnen. Beide Funktionen sind auch Bestandteil des aktuellen GPHelper-Powershellmoduls

function ConvertFrom-GPVersion

{

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